Samstag, 21. April 2018

Cheesecake oder auch Käsekuchen genannt....

Dieser Käsekuchen Rezept gehört bei mir in die Kategorien #best cheesecake ever und  #lieblingsrezept.





Zutaten :

1 Springform  26 - 28 Durchmesser

Für den Teigboden :
180 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei (gr. M)
1 Pck Vanillin Zucker
75 g Zucker 
75 g weiche Butter oder Margarine
1 Prise Salz

Für die Füllung :
150 g Zucker
250 g kalte Schlagsahne
3 Eiweiß (gr. M)
3 Eigelb (gr. M)
750 g Magerquark
3 EL Zitronensaft
50 g Speisestärke


Zubereitung Teigboden:
Alles Zutaten in eine Rührschüssel geben und zuerst bei niedriger dann bei höherer Stufe zu einem Teig kneten /rühren. Dann 2/3 des Teiges in eine Springform ausrollen und mehrmals in den Boden mit einer Gabel einstechen, damit der Boden schön fluffig wird :) Mit dem 1/3 des Teiges eine lange Rolle formen und als Rand um die Springform eindrücken, so dass ein 3 cm hoher Teigrand entsteht.


Zubereitung Füllung :
Eiweiß steif schlagen, dann die Schlagsahne steif schlagen. Den Quark, Zucker, Eigelb, Speisestärke, Zitronensaft verrühren und dann die Eiweißmasse sowie die Sahnemasse in die Quarkmasse vorsichtig einrühren. Die ganze Masse wird dann gleichmäßig auf den Teigboden gestrichen und bei 200 °C im unteren Drittel des Backofens gebacken.

Bei meinem Ofen dauert es 60 Minuten, aber das ist bei jedem Ofen anders. Nach der Backen auf einem Kuchenrost stellen und erkalten lassen. Die Form nach vollständigem erkalten abnehmen.


Guten Appetit!

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch.







Freitag, 9. März 2018

Bratislava



Mein Reisebericht geht heute weiter. Ich war Anfang Februar in Bratislava, der Hauptstadt von der Slowakei. Da die Flugverbindungen von Hamburg nach Bratislava nicht so häufig sind, bin ich nach Wien geflogen.

Die österreichische Hauptstadt und die slowakische Hauptstadt sind nur 55 km voneinander entfernt. Solch eine Nähe zweier Hauptstädte ist in Europa einmalig.

Bratislava liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt.



Nachdem ich mich mit meinem Sohn in Wien getroffen habe, sind wir im Café Museum essen gegangen. Wenn man in Wien ist, dann sollte man doch wenigstens den Wiener Schnitzel probiert haben, oder? Der Schnitzel und die Sacher Torte waren sehr lecker!


Nach dem Essen mussten wir uns beeilen, damit wir den letzten Bus nach Bratislava erwischen. Um 22 Uhr fuhr der Flix-Bus los

Das gute heutzutage sind die Online Reservierungen von Bus und Bahn. Egal wo man sich befindet, kann man schnell mal eine Reservierung tätigen. So haben wir auch unsere Busfahrt nach Bratislava im Cafe Museum gemacht.

Die Fahrt von Wien nach Bratislava dauerte knapp 1 Stunde und war wirklich sehr entspannt. Wir hatten WLAN im Bus, es gab keine Grenzkontrollen und die Kosten betrug 5 € pro Person!

Wir kamen gegen 23 Uhr an und weil wir beide schon recht müde waren, beschlossen wir einen Taxi nach Hause zu nehmen. Für eine Mini kurze Strecke von 3 km wollte der Taxifahrer 10 € haben. Da es kalt war und wir noch 20 Minuten auf den Bus hätten warten müssen, haben wir die 10 € für die Taxifahrt bezahlt. Wenn möglich sollte man Taxifahrten in Bratislava vermeiden!

Am nächsten Tag habe ich mich alleine auf dem Weg gemacht und einen Supermarkt in der Nähe der Wohnung aufgesucht. Bei Tesco habe ich  mich umgeschaut. Wie ihr wisst, liebe ich Supermärkte im Ausland. Es gab so viele Einheimische Sachen, die ich so gerne gekauft und probiert hätte, aber da ich nur einen kleinen Handgepäck mit hatte, hätte ich alles gar nicht nach Hamburg schleppen können. Aber ein paar Kleinigkeiten mussten einfach mit, wie Paprikapulver oder Salz im Streuer.  Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt, als er meine Mitbringsel sah :)



Nach dem Frühstück und langen Gesprächen mit dem Sohnemann, haben wir uns auf den Weg in die Altstadt gemacht.

Bratislava hat eine wunderschöne, gut erhaltene Altstadt. Die Häuser im barocken Stil sind neu saniert und bilden mit den engen Gassen eine mittelalterliche Atmosphäre.

Da die meisten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander liegen, hat man die Besichtigungstour in kurzer Zeit durch.

Michaeler Tor :
Das Tor gilt als das einzige erhaltene Tor der Stadtbefestigung. Das Dach des ursprünglich gotischen Turmes wurde im barocken Stil umgebaut. Auf der Turmspitze befindet sich eine Statue des Erzengels Michael, wie er einen Drachen erschlägt, daher auch der Name Michaels' Tor.



Unter dem Tordurchgang ist der Null-Kilometerstein, welcher die Entfernung von Bratislava zu den anderen Metropolen in Europa aufzeigt. Ich habe gleich mal Richtung Türkei und Deutschland Ausschau gehalten :)


St. Elizabeth Kirche :
Auch die Blaue Kirche genannt, ist ein Wahrzeichen der Stadt. Die Römisch-Katholische Kirche ist von einem Ungarischen Architekten entworfen und gebaut worden. Die Kirche beinhaltet viele orientalische Elemente.


Wir hatten das Glück, dass die Kirche geöffnet war. Als wir eintraten, sahen wir ein Brautpaar  und Hochzeitsgäste. Mein Sohn und ich haben uns ganz still in die hinteren Bänke gesetzt und der Hochzeitszeremonie zugeschaut. Nachdem das Brautpaar mit ihren Gästen die Kirche verlassen hatten, haben wir noch ausgiebig in der Kirche fotografiert. Die blaue Kirche ist sehr klein aber sehr charmant. Kann ich jedem Architekturliebhaber empfehlen. 


Čumil, der Gaffer oder Man at Work :
In Bratislava gibt es viele Bronze Skulpturen, die in der Stadt verteilt sind. Der Čumil ist einer der bekanntesten Plastiken von der Stadt. Viele Touristen bleiben stehen und machen einen Foto von dem arbeitenden Mann. Er dient auch als Glücksbringer, deshalb haben alle dem Gaffer einmal den Kopf gestreichelt. Wir natürlich auch :)


Dann gibt es noch den Soldaten von Napoleon, zur Erinnerung an den Besuch von Napoleon in Bratislava.

Der schöne Naci, wie Ignac Lamar genannt wurde, der in eleganten Kleidern durch die Stadt ging und vor jeder Dame seinen Hut zückte mit den Worten *Küß die Hand gnädige Frau*.
Die anderen Skulpturen haben wir leider nicht gefunden - er war zu kalt um nach ihnen zu suchen.



Historischer Konditorei Kormuth :
Um der Kälte zu entfliehen, gingen wir in einen sehr skurril aussehendes Café rein, weil wir uns aufwärmen wollten. Schon die Auslagen im Schaufenster war sehr einladend, und das Innere war einmalig. Es gab handgemalte Fresken, Decken und Wände.  Kaffee und Kuchen wurden in feinsten Bone China Porzellan serviert. Ich fühlte mich wie in einem Museum, aber es war grandios. Sehr zu empfehlen. Und die Preise sind sehr moderat gewesen.





Den Rundgang in der Altstadt haben wir am ersten Tag dann beendet und fuhren nach Hause. Die Öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus und Straßenbahn waren sehr günstig. Kurze Strecken mit der Straßenbahn haben 70 Cent gekostet und längere Strecken 90 Cent. Wenn ich die Preise mir unseren hier in Hamburg vergleiche, schlackern einem die Ohren. Wir bezahlen mittlerweile 2,40 bzw. 3,30  Euro für eine kurze bzw. eine lange Strecke!!!


Am 2. Tag haben wir die Burg von Bratislava besichtigt. Da man die Innenräume wegen Restaurierungsarbeiten nicht besuchen konnte, haben wir nur Außenfotos von der wunderschönen Burg machen können. Sie liegt hoch über der Stadt und man hat einen herrlichen Blick über Bratislava.











Nach einem gemeinsamen Essen hieß es wieder Abschied nehmen, von meinem *Großen Jungen*.
Ich nahm wieder den Flixbus, der mich direkt zum Flughafen Wien-Schwechat fuhr.

Es war ein sehr schönes Wochenende. Ich habe Wien gesehen, ich habe Bratislava gesehen und das Beste, ich habe ein wunderschönes Wochenende mit meinem Sohn verbracht. Was will man mehr.



Dovidenia Bratislava !