Sonntag, 27. April 2014

Sonntagsfreuden...

...sind bei herrlichen Temperaturen, spazieren gehen, Sonne tanken und Eis essen. Nach einer wirklich anstrengenden Woche, empfinde ich den Sonntag ohne große Verpflichtungen als richtig entspannend. Bei Planten un Blomen konnten wir den Frühling einatmen und dem kleinen Sohn auf seinem Laufrad hinterher laufen :-)





Mein älterer Sohn hat in der vergangenen Woche zwei von vier Klausuren geschrieben und ich war mindestens genauso aufgeregt wie er. Doch alles ist gut gelaufen und er kam beide male total glücklich zurück und freute sich über die Fragen, die er beantworten konnte. Er hat jetzt über das Wochenende eine Pause eingelegt, und wird kommende Woche weiter lernen müssen. Es stehen noch 2 Prüfungen an, die er hoffentlich auch so gut meistert, wie die anderen. 

Ich hätte nicht gedacht, dass der Abiturstress mich genauso packen würde, ich zeige es niemand, aber ich bin total angespannt. Früher hat meine Mutter hinter mir einen Gebet aufgesagt, wenn ich zur irgendeiner Prüfung ging, und das hatte meistens geholfen - bzw. ich habe immer daran geglaubt, deshalb hatte es geholfen, denke ich. Wie auch immer, jetzt mache ich das Gleiche mit meinem Sohn. Bevor er aus dem Haustür raus ist bete ich meine 4 kurzen Bittgebete und hoffe, dass es wirkt. Ich werde meiner Mutter immer ähnlicher...was mich nicht stört, ganz im Gegenteil  :-)


Mehr Sonntagsfreuden gibt es bei Maria vom Kreativberg *klick*


Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche.



Dienstag, 22. April 2014

12tel Blick, April 2014

Im Wandel der Jahreszeiten, wird Monat für Monat das gleiche Motiv aus der gleichen Perspektive beobachtet



Die Veränderungen in der Natur sind ganz deutlich zu sehen. Der Frühling ist da! 
Das Grün des Rasens ist saftiger und die Bäume haben ihre Blätter bekommen.




 Mehr Fotos gibt es hier bei Tabea Heinicker



Donnerstag, 17. April 2014

Türkische Küche: Paskalya Çöreği / Ostergebäck, Osterzopf




Ihr werdet euch sicherlich wundern, was ein Ostergebäck in der Türkischen Küche zu suchen hat. Genau das möchte ich euch erzählen :

Das heutige Rezept ist für mich etwas ganz besonderes, weil es ein Gebäck aus meiner Heimatstadt ist. Aber auch den Leute aus dem ägäischen Raum wird der Paskalya=Oster Çöreği=Gebäck bekannt vorkommen, weil früher, vor 1919, haben die Türken mit den Griechen in den Regionen Marmara und Ägäis zusammen gelebt. Nach dem Ende des türkischen Befreiungkrieges 1924 gab es eine Umsiedlung. Alle Griechen wurden aus der Türkei nach Griechenland umgesiedelt und umgekehrt mussten alle Türken die bisdahin auf dem Griechischen Festland und auf den Inseln gelebt haben, sich in der Türkei niederlassen.

In meine Heimatstadt kamen damals viele Türken aus Kreta *Girit* und diese neuen Nachbarn, haben ihre jahrhundertealten Sitten und Gebräuche sowie Gerichte und Gebäcke auch mitgebracht. So auch den Tsoureki, wie die Griechen ihn nennen.

Die Alteingesessenen haben es von ihren neuen Nachbarn übernommen und der Paskalya Çöreği wurde jetzt zu besonderen Anlässen, wie zu den türkischen Feiertagen zum Ramazan Fest oder zum Opferfest, gebacken.

Früher hatten die meisten Leute keine eigenen Öfen, deshalb wurden die zu Hause zubereiteten Köstlichkeiten mit dem Backblech zum Bäcker gebracht und dort im Holzofen gebacken. Der Bäcker nannte eine Zeit, und dann wurden die gebackenen Leckerein abgeholt und nach Hause getragen. Ich kann mich noch sehr genau an den köstlichen Geruch des Ostergebäcks erinnern.

Und nach den Hintergrundinformationen kommt hier das Rezept : 



Zutaten :

1 kg Mehl
4 Eier (1 Eigelb wird zum bestreichen benötigt)
400 g Puderzucker
100 g Butter
1 Pkt. Hefe
3 TL Mahlep = Steinweichselkern, gemahlen (gibt es beim türk. Laden, ist für das Aroma zuständig)
200 ml Milch
2 EL gehackte Mandeln
1 Prise Salz  

Aus den ganzen Zutaten wird ein Hefeteig hergestellt. Dann den Teig ca. 1- 1,5 Std. an einem warmen Ort gehen lassen. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, dann ist er soweit. Jetzt nocheinmal gut durchkneten, und wenn der Teig an den Fingern kleben bleibt, bisschen Mehl hinzufügen.



Dann den Teig in 9 Portionen teilen. Jede Portion zu einem langen Teigstrang (etwa 20 cm) rollen.



Die Teigstränge zu einem Zopf flechten und den Hefezopf auf einen mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals etwa 1 Stunde gehen lassen. Ich habe noch rohe Eier am Anfang des Zopfes platziert, das gehört auch zum Brauch :-)



Dann den Hefezopf mit Eigelb bestreichen und mit gehackten Mandeln bestreuen.



Zum Schluss den Hefezopf in den Ofen schieben und bei 180 Grad ca. 30 Minuten goldbraun backen.





**Guten Appetit**          **Afiyet olsun**

**Kali Orexi**


Frohe Ostertage wünsche ich euch allen.









Dienstag, 15. April 2014

Knochenkissen / Nackenkissen...hauptsache Kissen!

...jetzt habe ich auch welche!










Seit Monaten sehe ich diese niedlichen *Knochen* auf verschiedenen Blogs und der Wunsch auch welche zu nähen, war sofort da, aber irgendwie habe ich immer gedacht, ich würde viel Zeit dafür brauchen, irrtum. Das zuschneiden, und nähen ging so fix, dass ich nach dem ersten Versuch, gleich zwei weitere genäht habe.

Danach habe ich mich an den riesengroßen Kissen heran getraut. Dazu habe ich das Schnittmuster, welches ich hier bei SEW 4 HOME *klick* herunter geladen habe, hochkopiert (200 %) ausgeschnitten, aufs Stoff übertragen, schneiden, nähen - fertig!

Das Füllmaterial habe ich beim Schweden gekauft, weil ich gelesen hatte, dass in jedes Kissen viel rein passt, also habe ich mich vorher ordentlich damit eingedeckt.

Diese *Knochen* sind soooo bequem, hätte ich nicht gedacht. Also meinen großen, gebe ich nicht mehr her. Viel Spaß beim selber machen wünscht euch...

 
(...den in dunkelpink habe ich schon weiter verschenkt, an meine kleine Freundin Hannah, viel Spaß damit!)



Viele andere schöne Ideen zum selber machen, gibt es hier bei Creadienstag



Samstag, 5. April 2014

Sonntagsfreuden...



...es ist immer ein Genuß, dem kleinen Mann beim schlemmen zu zu schauen  ;-)




Sonntagsfreuden ist eine idee von Maria vom Kreativberg

 


Donnerstag, 3. April 2014

Kinder, Kinder..

Wir haben schon April, die Monate rasen nur so an mir vorbei. Es passiert auch so viel im Moment, deshalb merke ich gar nicht, wie schnell der Tag wieder um ist.

Mein kleiner Lockenkopf, obwohl so können wir ihn nicht mehr nennen, die Haare sind ab, geht mittlerweile seit 8 Wochen in die Kita, und am Anfang sah es so aus, als wenn er in seinem Leben nichts anderes gemacht hätte, er ging fröhlich hin, winkte mir zum Abschied fröhlich zu und verhielt sich dort wie man es sich nur wünschen kann. Doch dann wurde seine "Bezugserzieherin" krank, und ab dem Tag hat sich auch unser kleiner Mann verändert. Er wollte nicht mehr in den Kindergarten, hat schon gestreikt, wenn er ins Auto einsteigen sollte, dann vor der Kita die gleiche Szene und drinnen gab es nur ein festes klammern an meine Beine, ein Geschrei und Geheule. Ich habe es gar nicht übers Herz gebracht ihn da zu lassen, aber auf der anderen Seite, muss er auch lernen, dass seine Bezugserzieherin auch mal nicht da sein wird. Nach drei Tagen war alles wieder gut. Und heute, konnte er es gar nicht schnell genug haben. Nach dem Frühstück, zog er mich an der Hand und sagte "komm, anziehen" und das freiwillig!

Über meinen älteren Sohn schreibe ich hier wenig und Fotos darf ich auch nicht zeigen. Aber es ist nicht so, dass unser Leben sich nur um den kleinen Sohn dreht. Unser älterer macht gerade sein  Abitur und ist mächtig unter Druck. Heut' zu Tage müssen die Kinder viel präsentieren und vortragen, sie müssen mit den ganzen neuen Medien umgehen können und auch im Unterricht einsetzten.

Nun, am Wochenende hat mein Sohn mit seinem Freund zusammen einen Animationfilm gedreht. Die vorgegebene Aufgabe war, einen selbst gewählten Thema zu präsentieren. Sie haben "Die Geschichte der Olympischen Spiele" dargestellt und haben 4 Tage! lang ununterbrochen daran gewerkelt. Das Ergebnis ist super! Mit ganz wenig Aufwand haben sie einen 6-minütigen Film gedreht, mit viel griechischer Musik und vielen schönen Ideen, sodass ich und mein Mann ganz verdutzt geguckt haben, weil wir so einen gelungen Film nicht erwartet hatten. Einen Drehbuch haben sie auch noch schreiben müssen, jetzt warten sie auf eine gute Note. Also wenn das keine 15 Punkte wird, werde ich mich mal beim Lehrer vorstellen (Spaß :-)

Das Wetter gibt einem auch den Tag vor (sagt man das so?). Auf alle Fälle wird bei uns im Garten wieder gebuddelt und gehakt. Die Erde wird aufgelockert und die Terrasse wurde mit Holzfliesen gefliest. Alles arbeiten, sie man bei strahlender Sonne gerne erledigt. Ich halte mich gerne im Garten auf, den kleinen Mann bei seinen Spielen zu zusehen, erfüllt mich mit großem Glück. Damals, als wir dieses Haus gekauft haben, war gerade Elira auf die Welt gekommen. Ich glaube auch, dass damals die Geburt von ihr, den Ausschlag gab, das Haus zu kaufen. Wir haben uns so sehr darauf gefreut, sie hier im Garten spielen zu sehen, was uns und ihr leider nicht vergönnt war. Deshalb schaue ich gerne zu, wenn der kleine Mann, mit seinem Bobby Car wie ein Rennfahrer durch den Garten fegt, oder Fußball spielt, sich auf den Boden wirft und Quatsch macht. Ich könnte nie genug davon kriegen.


Es gibt einen Zitat von Khalil Gibran, der mich ganz tief berührt, egal wann ich es lese. Und gerade eben ist mir wieder dieser Zitat eingefallen :


Eure Kinder sind nicht eure Kinder. 
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. 
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. 
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. 
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. 
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. 
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. 
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen. 
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein. 
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.



Alles Gute....