Freitag, 4. Juli 2014

Abiturjahrgang 2014

...nun ist es vorbei. Eine 12 jährige Schulzeit ist erfolgreich beendet.

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie unsicher und ein bisschen ängstlich mein kleiner Junge eingeschult wurde. Damals war er ein Einzelkind und wollte nicht unsere Hand loslassen, als die Lehrerin die Kinder in die Klasse bringen wollte.

Und heute zu seiner Abiturfeier waren wir wieder vor Ort aber diesmal auch mit seinem kleinen Bruder und vor uns stand kein ängstlicher kleiner Junge mehr, sondern ein stolzer, glücklicher junger Mann. (Das ich einpaar kleine Tränen verdrückt habe, brauche ich nicht zu erzählen, schnief!)

Zur feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse, hat die Schulleitung uns Eltern in das nahegelegene Kinosaal eingeladen. Und das war gut so, weil die Schulaula ist so klein und bei anderen Anlässen fand man meistens keinen Platz und musste stehen.



Ich werde den Tag am besten mit Bildern erzählen :


An so einem wichtigen Tag der Jugendlichen, sind nicht nur die Eltern mit dabei, sondern auch die Großeltern, Freund oder Freundin sowie die Onkel und Tanten. Und wie man sieht, war der Saal gut gefüllt.


Zuerst hat die Bigband der Schule die Stimmung aufgelockert und vier schwungvolle Songs gespielt.
Dann folgten die obligatorischen Reden, und das war das Stichwort für den kleinen Sohn Ärger zu machen, nicht mehr sitzen zu wollen, den Boden mit seinen schönen neuen Sachen zu polieren, den Vater zur Weißglut zu bringen :-)


Schließlich standen wir auf und stellten uns auf die Treppen zum Eingang des Saals, damit der Kleine die Ansprachen nicht weiter stört. Ab da war auch Ruhe, er verhielt sich ganz lieb und hat für jeden aufgerufenen Schüler eifrig Beifall geklatscht. Na ja. Er hatte auch Recht, nur sitzen und zuhören ist auch langweilig, bisschen die Treppen hoch und runter laufen macht auch mehr Spaß!
    

Die Schüler haben sich nach Tutandengruppen rechts aufgestellt, der Oberstufenkoordinator hat zuerst den Namen vorgelesen, der Schulleiter hat die Zeugnisse übergeben und der Tutor hat jedem Schüler eine rote Rose überreicht. Das ging ganz flott. Schließlich waren es 88 Abiturientinnen und Abiturienten und man wollte das ganze nicht unnötig in die Länge ziehen.

Nach der Übergabe der Zeugnisse und der Ehrung der Schulbesten bzw. der Schüler mit einem  1.0 Notendurchschnitt, gab es im Foyer einen Sektempfang.



Bei den jungen Mädchen kam mein kleine Sohn sehr gut an :-)



Die Rose von meinem Sohn habe ich zu Hause gleich ins Wasser gestellt.



Ab 19 Uhr begann der Abiball in einer Location direkt am Wasser, am Hafen, mit einem herrlichen Panorama von Hamburg.



(Die AIDA war gerade da)


Die Location hieß *Schuppen 52*, eine denkmalgeschützter Kaischuppen, die von der Fa. Gerresheim zu einem Event und Großveranstalungshalle umgebaut bzw. erhalten wurde.



Von aussen sieht es nicht so berauschend aus, aber von innen....



...sieht man die beleuchteten Holz und Eisenkonstruktion der Decken, welche die Architektur der Halle betonen. (Herrlich!)

Die Jugendlichen waren alle so hübsch festlich angezogen. Die Mädels hatten lange oder kurze Abendkleider an und die Jungs kamen alle in feinen Anzügen mit Kravatte oder Fliege. Auch die Eltern waren alle sehr elegant. Ich hätte ja gerne Fotos gezeitgt, allerdings weiß ich nicht wie es rechtlich aussieht, deshalb lasse ich es lieber.


Das Fest begann mit zwei kurzen Reden und dann wurde gemeinsam gegessen.


Der erste Junge von links ist mein Sohn. Da ich ihn von vorne nicht zeigen darf, zeige ich ihn eben von hinten.



Mein kleiner Rabauke hat gelacht und getanzt und....



....ab und zu lief er weg, aber der ältere Bruder ließ ihn nicht aus den Augen.



Und um 23 Uhr als die meisten Eltern gingen um die Jugentlichen unter sich feiern zu lassen, was der kleine Sohn so aufgedreht, dass er noch da bleiben und tanzen wollte :-)

Wir haben ihm versprochen wieder zu kommen, in 15 Jahren, zu seiner Abiturfeier, hoffentlich. :-)

Es war so ein schöner Tag für uns alle und ein krönender Abschluss für die 88 Abiturienten des Jahrgangs 2014.

Alles Gute für euch....




Kommentare:

  1. Man weiß es ja eigentlich, aber bei so einer Gelegenheit wird es einem als Eltern erst so richtig bewusst und spürbar, dass das eigene Kind kein solches mehr ist, sondern ein junger Erwachsener, der auch außerhalb des Elternhauses in vielerlei Beziehungen steht und seinen Weg geht. Die Tränchen kann ich dir voll und ganz nachfühlen (ich bekomme auch immer nasse Augen bei so was), aber es sind ja auch Tränen des Stolzes und der Freude!
    Alles Gute für den großen Sohn auf seinen weiteren Weg!
    Brigitte

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    1. Vielen Dank liebe Brigitte. Du hast es sehr treffend ausgedrückt, das eigenen Kind ist zum jungen Erwachsenen herangereift und man sieht es zum ersten mal so deutlich. Auch mein Mann war sehr gerührt und Stolz. Wir hoffen das er seinen Platz im Leben findet, und er hat die ersten Schritte dafür getan.
      Ganz liebe Grüße an dich
      Papatya

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  2. Glückwunsch an Dich und Deinen Sohn...nun fängt ein neuer Lebensabschnitt an.
    Aber schön, dass Du ihn die lange Schulzeit begleitet hast.
    Und Dein Kleiner ist der Knüller. So ein süßer Fratz.
    Ich wünsche Euch für die nächste Zeit ganz viel Glück und Erfolg,
    ganz liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ich danke dir Nicole. Glück wird mein Sohn brauchen, er möchte studieren, und ob er seinen gewünschten Studienplatz sofort bekommen wird ist fraglich.
      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich dir.

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  3. Gestern Abend hatte ich hier schon einen Kommentar angefangen (im Nachtdienst), in dem Moment kam mir was dazwischen und als ich mich wieder an den PC gesetzt habe, war die Seite weggeklickt...grrrr:)
    Also heute nochmal:

    So ein Abend ist so aufregend und rührend, da musste ich sofort an den Abiball von meinem Sohn denken...ich war auch so gerührt...

    Wie schön, dass Du es auch erleben konntest, Papatya. Es ist ein unvergessliches Erlebnis.

    LG

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    1. Ja es stimmt, es war ein unvergessliches Erlebnis und ich wünsche es jedem der Kinder hat. Mal sehen was der kleine Mann macht aber vorerst haben wir keine schulpflichtigen Kinder und können außerhalb der Saison Urlaub machen (freu).

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