Sonntag, 28. September 2014

Collage im September

Nachdem ich im August keine Collage rechtzeitig fertigstellen konnte, bedingt durch Urlaub und Besuch etc. bin ich im September wieder mit von der Partie.

Der Monat September war und ist seit jeher eines meiner Lieblingsmonate.
 Ich mag die Herbstfarben, Kastanien sammeln, Eichhörnchen beobachten, wie sie ihre Vorräte anlegen, den herbstlichen Sturm, wenn die Blätter von den Bäumen abfallen....all' das mag ich.

Der September in diesem Jahr war etwas ganz besonderes für mich und meine Eltern. 
Wir haben ihre Goldene Hochzeit gefeiert!!! 
Und zur Belohnung, weil sie es 50 Jahre miteinander ausgehalten haben (kicher!) 
haben wir sie noch auf einen Kurztrip geschickt. Sie wurden von uns hingefahren und  wieder abgeholt (so ein Service). 
Ich war permanent mit meinen Eltern beschäftigt und bin Abends früher eingeschlafen als mein jüngster Sohn. 
Aber es war schön. Ich habe alles sehr gerne gemacht, und jetzt sind sie wieder in der Heimat, und erzählen ihren Freunden von ihren Erlebnissen in Old Germany.

Das war mein September!



Birgitt sammelt auf ihrem Blog Erfreulichkeiten, jeden Monat Collagen des selbigen Monats.
Schaut doch mal rein.





Freitag, 26. September 2014

12tel Blick, September 2014



Im Wandel der Jahreszeiten, wird Monat für Monat das gleiche Motiv aus der gleichen Perspektive beobachtet.


 
Der Herbst ist da! 


Und hier die vorangegangenen Monate : 







 Mehr Fotos gibt es hier bei Tabea Heinicker   

 

Dienstag, 23. September 2014

Kroatien

Unsere erste Woche haben wir auf der Pašman Insel verbracht, und weil wir jeden Tag einen anderen Strand aufgesucht haben, haben wir die Insel sehr gut kennengelernt (die Insel ist nur 21 km lang und 4,1 km breit). Man braucht ca. eine halbe Stunde um von einem Ende zum anderen zu fahren.

In dieser Woche haben wir täglich Börek zum Frühstück und frische Fische und Meeresfrüchte aller Art zu Abend gegessen. Die Insel lebt vom Fischfang und Tourismus. Und Feigenbäume gab es fast in jedem Garten, am Strand und überall wo man es nicht erwartet. Ich habe nicht gewusst, das es in Kroatien so leckere Feigen gibt....na gut so lecker wie die in der Türkei waren sie auch wieder nicht :-)

Hier einpaar Fotos :

In der gleichnamigen Stadt Pašman gab es herrlich ruhige Buchten zum Tauchen und Schnorcheln.

...leckere Feigen.



*Biograd na Moru*, eine Stadt in Norddalmatien, wollten wir auch noch vor unserer Abreise sehen und haben eine Sightseeing Tour dorthin gemacht. Wir sind bis nach *Tkon* mit dem Auto gefahren, haben dort geparkt und sind mit der Fähre rüber gefahren. *Biograd na Moru* (Biograd am Meer)  war durch mehrere Kriege und Zerstörungen leider nicht so interessant wie die Stadt Zadar.

Blick von der Fähre auf die Altstadt

Biograd hat zwei große Marinas

Bouganville und Palmen

Altes hat seinen eigenen Charme....


Alle hatten den gleichen Briefkasten....

Die Kirche der Heiligen Anastasia


In der zweiten Woche, haben wir die Pašman Insel verlassen und sind Richtung Istrien gefahren. Wir haben in *Kostrena* (in der Nähe von *Rijeka*) ein Haus gemietet um auch diese Region kennen zu lernen.

Der Blick von unserer Terrasse aus...

...die Neptun Statue...

...das glasklare Wasser - herrlich!

Die Stadt *Bakar* :






... und meine Lieblingsstadt in Kroatien :*Opatija*:

*Opatija* (dt. Sankt Jakobi) ist ein Seebad an der Kvarner-Bucht und gilt als einer der ältesten Fremdenverkehrsorte Kroatiens. Diese wunderschöne Stadt, die immernoch eine sehr elegante Ausstrahlung hat, wird "Perle der Adria" oder auch "Königin des Tourismus" bezeichnet.

Durch kaiserliches Dekret vom 4. März 1889 wurde Opatija zum ersten heilklimatischen Kurort an der österreichischen Adriaküste erhoben. Adel, darunter viele gekrönte Häupter aus ganz Europa und das Großbürgertum machten es zu einem auch international bekannten Seebad.

Das Ende Österreich-Ungarns die Übergabe an Italien  nach 1918 und an Jugoslawien nach 1945 führten zu einem Abstieg und Niedergang des Kurortes, dessen Fremdenverkehr vor allem in der jugoslawischen Epoche an Qualität verlor. 

Seit der Mitte der 1990er Jahre ist wieder ein deutlicher Aufschwung zu bemerken. 
(Quelle Wikipedia)

Die 12 km lange Strandpromenade "Lungomare" mit vielen eleganten Hotels...

...sehr schön angelegte Parkanlagen....

Angiolino Park /Sveti-Jakob Park

...verschiedene Neostil Architektur...

Die Kirche der Verkündung aus dem Jahre 1906






...subtropische Pflanzen...

Angiolino Park /Sveti-Jakob Park

Deftige Hausmannskost im Naturpark Učka


Sooooo, hier endet unsere Kroatienreise. Wir haben in den zwei Wochen ein wunderschönes Land, mit einer sehr angenehmen Klima und einer vielfältigen Kultur kennen gelernt. 

Kroatien kannte ich von früher, als wir quer durch Jugoslawien Richtung Türkei fuhren. Damals wusste ich nicht, dass es in Jugoslawien soviele Bevölkerungsgruppen gab. 

Damals wie heute leben Kroaten, Albaner, Bosnier, Mazedoner, Montenegrer, Serben und ganz wenig Türken in einem zerstückeltem Land, die alleine nicht mehr das sind, was Jugoslawien früher einmal war. Nach dem Balkan Krieg, Anfang der 90'er Jahre, versuchen alle Länder irgendwie auf die Beine zu kommen, was keinem so recht gelingen will. 

Wir haben mit vielen Kroaten gesprochen, die wieder die Hoffnung haben, dass nach dem EU Beitritt die Wirtschaft in Kroatien angekurbelt wird. Ich wünsche es ihnen, denn Kroatien ist wirklich ein wunderschönes Land, wo es sich lohnt, Urlaub zu machen.


Do viđenja!

Freitag, 12. September 2014

Urlaub adé # Kroatien


....so die Reise geht weiter. Nachdem wir uns zwei volle Tage in Wien aufgehalten haben, ging unsere Reise über Slowenien weiter nach Kroatien.

Über Slowenien haben wir uns aber mächtig geärgert (grummel). Sie haben 30 € für eine Vignette verlangt, und unsere Strecke durch Slowenien war wirklich nur knapp 50 km, und davon sind wir gefühlte 40 km einspurig gefahren, weil es Bauarbeiten auf der Autobahn gab und wir somit Landstraße fahren mussten.

Wenn man so viel Geld für eine Vignette verlangt, dann erwarte ich auch bessere Straßenverhältnisse. Punkt. Mehr sage ich dazu nicht.

In Kroatien zahlt man nur Maut auf der Strecke, die man auch befährt, und dass war jetzt nicht so viel wie im Vergleich zu Slowenien!




Wir sind bis an die Adria runtergefahren und sind in der Stadt *Zadar* auf die Autofähre eingestiegen, die uns auf die Ugljan/Pašman Inseln rüber gebracht hat.


 Die 45- minütige Überfahrt auf die Insel war traumhaft. Die Sonne ging langsam unter und wir waren auf dem Meer...traumhaft...



Die Inseln Ugljan/Pašman sind weitgehend unbekannt, hier kommen meistens die Einheimischen Touristen (ein Glück!). Deshalb haben wir auch nicht die Massen an Touristen gesehen, wie wir sie aus der Türkei gewöhnt sind.

 Der Blick von unserem Balkon

Wir haben im Ort Ždrelac ein Haus mit 2 befreundeten Familien mit Kinder gemietet, und es war toll. Die Kinder sind total gut miteinander ausgekommen und die 10 jährige Tochter meiner Freundin hat sich rührend um meinen Sohn gekümmert.

Das Haus war sehr groß mit mehreren Zimmern, und jede Partei hatte 2 Zimmer mit einem Balkon und einer kleinen Pantryküche.

Ždrelac liegt auf der Stelle, wo die Insel Pašman durch einen schmalen Kanal von der Insel Ugljan getrennt wird. Die beiden Inseln sind durch eine Brücke an dieser Stelle verbunden


Quelle: google

Das Wasser ist zwar sehr sauber - traumhaft! - allerdings fehlt es an Sandstränden in Kroatien. Auf der Insel Pašman sind wir jeden Tag an einen andern Strand gefahren, und es gab auch kleine Sandstrände aber die meisten Plätze wo die Menschen ins Wasser gegangen sind, war steinig oder Felsig. An einigen Stränden hatte man die Steine überbetoniert, um somit Platz zum liegen zu schaffen.



Aquaschuhe sind in Kroatien unentbehrlich!!!




Ich bin zum ersten mal in meinem Leben getaucht und habe aus einer Tiefe von ca. 2m diese herrliche Muschel hervorgeholt.

Ich habe mehrere von diesen geöffneten Muscheln gefunden..und war Stoz wie Oscar..






Wunderschöne kleine Dörfer...

Nachdem wir uns einpaar Tage am Strand erholt haben, fuhren wir wieder nach Zadar, um uns die berühmte Altstadt anzuschauen.

Von Preko haben wir die Fähre, diesmal ohne Autos, genommen und sind nach Zadar rüber geschippert.

Wiki sagt dazu :

Zadar, auf einer schmalen Landzunge am Adriatischen Meer und am Kanal von Zadar gelegen, wird vom Festland durch einen Wassergraben getrennt. Zadar war bis 1873 eine Festung. Die Stadt hat einen großen Hafen, vier Tore (darunter das Marinetor mit einem eingesetzten Stück eines römischen Triumphbogens und die nach dem Entwurf von Sanmicheli erbaute Porta di Terraferma) und besteht aus vier Stadtteilen. Der überwiegende Teil der Altstadt von Zadar ist venezianischen Baustils. Unter den Plätzen sind der Herrenplatz (Piazza dei Signori) mit schönem Hauptwachtgebäude und der Gradska Straza (mit der Stadtbibliothek) sowie der Brunnenplatz mit antiker korinthischer Säule nennenswert. Eine solche ziert auch den Simeonsplatz. (Quelle: Wikipedia)


Zadar - Norddalmatien - Kroatien
 (Quelle: google)


Und hier meine Bilder von Zadar :

Das ist das Wahrzeichen der Stadt, die St. Donatus Kirche und die Sveti Stosija ( Heilige Anastasia ) Kirche

Vom Glockenturm der Heiligen Anastasia Kirche, 56 m hoch und zu Fuß ohne Fahrstuhl, hat man einen gigantischen Blick über die Altstadt :
     




Hier ist eins von den 4 Toren der Stadt zu sehen.


Ich mag Rotunden, deshalb hat mir die St. Donatus Kirche aus dem 9. Jhd. sehr gut gefallen!
 

Auf dem Marktplatz haben wir uns von der Sonne versteckt und uns ausgeruht, es war so heiß...


Sooo, das waren meine Fotos von Zadar. Das Land, das Wetter, das Meer die Vegetation die Menschen alles in allem ein tolles Land, ich glaube ich habe mich einbisschen in Kroatien verliebt.

In meiner nächsten Post, werde ich von anderen Städten aus Kroatien berichten, die waren genauso schön und voller Geschichte. Bis bald....