Freitag, 28. November 2014

Ich höre Istanbul, meine Augen geschlossen...



 
Ich höre Istanbul, meine Augen geschlossen.
Zuerst weht ein leichter Wind,
Leicht bewegen sich
Die Blätter in den Bäumen.
In der Ferne, weit in der Ferne.
Pausenlos die Glocke der Wasserverkäufer.
Ich höre Istanbul, meine Augen geschlossen.


İstanbul'u dinliyorum, gözlerim kapalı
Önce hafiften bir rüzgar esiyor;
Yavaş yavaş sallanıyor yapraklar, ağaçlarda;
Uzaklarda, çok uzaklarda, sucuların hiç durmayan çıngırakları
İstanbul'u dinliyorum, gözlerim kapalı.


Orhan Veli Kanık







Kommentare:

  1. Du machst mir gerade Lust, wieder etwas in unserer wunderbaren, ausdrucksstarken Sprache zu lesen. Danke für das schöne Gedicht. Liebe Grüße.

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    1. Hallo Pünktchen, diese Post hatte ich in Istanbul verfasst, nachdem ich wieder total überwältig war, von dieser Megacity. Istanbul ist immerwieder ein Erlebnis, und dieses Gedicht passte gerade so gut....

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  2. Wie ich dieses Gedicht liebe... es gibt wohl kein anderes, das dieses "Istanbul-Gefühl" so faszinierend beschreibt.
    Danke für diese kleine Traumreise...

    Ganz lieben Gruß
    Ayse

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    1. Hallo Ayşe, schön von dir zu lesen :-)
      Ich liebe dieses Gedicht auch, berührt mich ganz tief im Herzen.
      Geht wohl vielen so...oder?
      Drücke dich, warte schon gespannt ob du weiter machst....

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