Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten....



... wünsche ich allen meinen Lesern, Freunden und Nachbarn. 
Habt eine schöne Zeit mit euren Familien und genießt es.


Bis bald....



Samstag, 19. Dezember 2015

Gewonnen....

Sicherlich kennt ihr Claudine und ihren schönen Blog *Merlanne*, dort schaue ich immer sehr gerne rein, weil es bei bei ihr sehr vielseitig ist. Nicht nur ihre DIY, sondern auch ihre tollen Rezepte und auch die Fotos inspirieren zum nachmachen.

Nun hat *Merlanne* ihren zweiten Bloggeburtstag gefeiert, und ich habe diese tollen Taschen gewonnen, worin man so herrlich Geld, DVD, Fotos, Karten etc. verschenken kann.

Sie eignen sich nicht nur zum verschenken, man kann auch eigene Dokumente darin aufbewahren, wie die Pässe, Reiseunterlagen etc.

Merci Merlanne.



Montag, 14. Dezember 2015

Türkei, meine schöne Heimat...


Ich bin wieder zurück aus meiner schönen Heimat, mit noch ganz vielen verschiedenen Gerüchen in der Nase und schönen Eindrücken.

Die Heimat ist nicht nur dort wo man lebt und seinen Lebensmittelpunkt hat, Heimat ist auch die Stadt, das Haus, die Straßen, das Vergangene, das Erlebte,  die Menschen denen man etwas bedeutet, das Land, was mein Herz berührt.


Ich empfinde immer ein tiefes Glücksgefühl, wenn ich aus dem Flugzeug steige, und um mich herum nur türkisch gesprochen wird, oder die Leuchtreklamen türkisch sind. Das die Simitverkäufer weiterhin ihre Ware auf den Köpfen balancieren. Dann die Massen an Menschen, an denen man sich durchzwängen muss um voran zukommen. Der Taxifahrer, der gleich losrast, als wäre er ein Formel Eins Fahrer, und ständig hupt, obwohl es nichts zu hupen gibt. Die Straßen sind ein Chaos, es gibt einfach zuviele Autos! Das ständig im Stau stecken bleiben, daran muss man sich erst einmal gewöhnen.


Dass sind meistens Begebenheiten, die die Touristen abschrecken. Mich aber nicht, ich genieße es....
komme ich doch aus einer deutschen Großstadt, mit einem vorbildlich geordneten Straßenverkehr. Ich liebe beides.

Heimat ist auch da, wo man geboren , aber nicht aufgewachsen ist.
Heimat sind die Eltern, die nicht mehr in Deutschland leben, die man aber öfter sehen möchte.
Heimat ist das Essen, was man hier nicht bekommt.
Heimat ist Balsam für die Seele eines Menschen



Wir, die Kinder der ehemaligen Gastarbeiter, die zweite Generation, werden immer zwei Heimate (wie ist die Mehrzahl von Heimat???) in unseren Herzen haben. Einmal das Geburtsland, das andere wo man aufgewachsen ist.

Ich habe eine alte Freundin wieder getroffen, auch ein ehemaliges Gastarbeiterkind der 2. Generation, die mit 15 Jahren wieder in die Türkei zurück gekehrt ist, weil die Eltern, Mitte der 80'er Jahre für immer zurück gekehrt sind. Diese Freundin ist heute Dozentin der Deutschen Sprache, Grammatik und Kultur an einer renommierten Universität in der Türkei. Sie hat nur positive Erinnerungen an ihre Heimat, Deutschland, ihrem Geburtsland, wo sie zu Welt kam.

Ich habe während meines zweiwöchigen Aufenthalts in der Türkei, mich viel mit meiner Familie und unserer Vergangenheit beschäftigt. Habe viele Fotoalben durchwühlt.  Die Gespäche mit meinen Eltern waren sehr berührend. Mein Vater hat seine Beweggründe erzählt, warum er damals nach Deutschland gegangen ist, obwohl er eine Arbeit in der Türkei hatte. Es sind Geschichten, die jeder Mensch mit sich trägt. Auch Jahre nach seiner Rückkehr in die Türkei, bewegt es ihn zu erzählen, wie er bei dem Auswahlverfahren gezittert hat, weil er Angst hatte, einen Fehler zu begehen und nicht zu den Auserwählten zu gehören. Oder wie Glücklich er war, als er seinen Bescheid bekam, dass er nach Deutschland Einreisen durfte. Damals wusste er noch nicht, dass er für die nächsten 31 Jahre in einem Land leben würde, dass seine zweite Heimat werden würde.


Die Anfangsschwierigkeiten die sie hier hatten, haben sie sehr lange verdrängt und erzählen jetzt, Jahre später, mit einem lächelnden und einem weinenden Auge. Zum Beispiel die Geschichte, wie meine Mutter, meinen kranken Bruder zur Schule brachte obwohl er Röteln hatte. Da sie nicht wusste, wie sie ihn abmelden musste, hat sie das kranke Kind in die Schule begleitet. Als die Lehrerin in den Klassenraum kam, hat sie einfach den Pulli von meinem Bruder hochgezogen um der Lehrerin zu zeigen, was Sache war. Die Lehrerin, eine sehr gütige liebevolle Frau, hat sie nach Haus geschickt und gesagt, er soll wiederkommen, wenn er gesund ist. Verstanden haben sie sich, obwohl meine Mutter keinen Wort deutsch sprach. Das hat sich nachher natürlich geändert.
 
Ich liebe diese Geschichten aus unseren Anfängen hier in Deutschland. Zum Glück sind unsere Geschichten nicht so dramatisch und gefährlich, wie wir es jetzt von den Syrern hören - aber es sind Schicksale die uns verbinden, nämlich mit Deutschland - unserer Heimat.

In dem Sinne....



Donnerstag, 10. Dezember 2015

12 tel Blick, November 2015

Im Wandel der Jahreszeiten, 
wird Monat für Monat 
das gleiche Motiv 
aus der gleichen Perspektive beobachtet.




Da ich im November verreist war, reiche ich meinen Blick für den Monat November so spät ein.

Bald ist es geschafft, und wir haben die zwölf Monate mit ihren 4 Jahreszeiten durch. Hoffentlich liegt bald Schnee, dann könnte ich auch eine weiße Landschaft zeigen und hätte dann alle 4 Jahreszeiten in meiner Galerie bildlich festgehalten.


12tel Blick ist eine Idee von Tabea Heinicker.