Montag, 30. Januar 2017

12tel Blick, Januar 2017

Das Fotoprojekt 12tel Blick von Tabea Heinicker geht auch in diesem Jahr weiter. Ich mache in diesem Jahr zum vierten mal mit und freue mich richtig darauf. Es ist jedes mal sehr spannend zu beobachten, wie der Blick sich von Monat zu Monat verändert. Manchmal entwickelt es sich so wie man es sich vorgestellt hat, und manchmal bleibt es eher langweilig.

Letztes Jahr habe ich angefangen, zu jedem Monat ein entsprechendes Gedicht  zu suchen, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, deshalb werde ich das auch beibehalten.

In diesem Jahr werde ich einen kleinen Weiher, mit einem Baum davor, bei uns um die Ecke beobachten. Hier kommen wir vorbei, wenn wir in die Kita fahren und auch sonst wenn wir Spazieren gehen. Ich bin gespannt, ob ich Menschen oder Tiere mit auf das Foto bekomme, denn das macht das Foto bunter und lebendiger. Außerdem weiß ich nicht, was für ein Baum das ist. Im Laufe der Monate werde ich auch das herausfinden.  Wir werden sehen.




Januar

Wohin man schaut, nur Schnee und Eis,
Der Himmel grau, die Erdeweiß;
Hei, wie der Wind so lustig pfeift,
Hei, wie er in die Backen kneift!
Doch meint er’s mit den Leuten gut,
Erfrischt und stärkt, macht frohen Mut.
Ihr Stubenhocker, schämet euch.
Kommt nur heraus, tut es uns gleich.
Bei Wind und Schnee auf glatter Bahn
Da hebst erst recht der Jubel an!

- Robert Reinick -



 12tel Blick ist eine Idee von Tabea Heinicker






Mittwoch, 25. Januar 2017

Venedig

Das Wetter ist schon seit Tagen grau und dunkel und schlägt mir voll auf's Gemüt. Wir haben keinen Schnee gehabt, was mich wenigstens bisschen versöhnt hätte. Und die Sonne lässt sich auch nicht blicken. Das ist echt ein Depriwetter. Normalerweise ist der Februar mein Deprimonat, doch meine Lustlosphase hat in diesem Jahre früher eingesetzt.

Ich wühle in alten Fotos und da sind mir die Venedig Fotos in die Hände gekommen, die ich hier noch gar nicht gezeigt habe. Vielleicht habt ihr ja auch Lust einfach mal Bilder anzuschauen.

Unsere Reise nach Venedig war im Sommer 2014 als wir auf dem Rückweg von Kroatien einen Schlenker dorthin gemacht haben. In die *Stadt der Liebenden* oder auch die *Stadt mit den vielen Brücken* genannt.

Alles was ich über Venedig gesehen (im Fernsehen) oder gelesen (Donna Leon) hatte wurde um vielfaches übertroffen. Venedig ist ganz nach meinem Geschmack, viel Wasser, wunderschöne Architektur, alt und pittoresk und mit viel Herz und Charme.

Bei uns waren die Voraussetzungen diese Stadt zu lieben von vornherein gegeben. Es war Ende August, blauer Himmel, Sonne satt und wir sind mit dem Vaporetto den Canale Grande entlang geschippert um  uns einen ersten Eindruck vom Wasser aus zu machen.

Und als das Vaporetto um die Kurve kam und wir zuerst dieses Blick sehen konnten, wusste ich : 

Ich liebe Venedig. 
Aber seht doch selbst :

Das ist das erste Foto, welches ich in Venedig aufgenommen habe. Ich war überwältigt von soviel Schönheit.
  
Ich glaube ich habe 100 Fotos in einer Minute geschossen und wusste gar nicht, wohin ich zuerst schauen sollte. Soviele schöne, üppige, alte Häuser, Paläste, Kirchen und Kanäle.






Ca' Rezzonico








Markusplatz & Markusturm





Dogenpalast


Markusplatz






Auf dem Markusplatz mussten wir auf den kleinen Mann höllisch aufpassen, weil er hinter den Tauben her lief und der Platz war voller Menschen. (Wie süß, hier ist er 2,5 Jahre alt und hat noch Babyspeck).


 Allerdings hatte er so einen Spaß dabei, daß wir ihn gewähren ließen.







Am 2. Tag war das Wetter ziemlich bewölkt, und irgendwann hat es in Strömen geregnet.

Rialto Brücke




















Canale Grande

Basilica Santa Maria della Salute



Die berühmte Seufzerbrücke


Faro San Giorgio Maggiore

Übrigens sind wir in Mestre in einem Hotel abgestiegen und sind dann mit dem Bus nach Venedig reingefahren. Das Hotel war sehr Zentral, wir haben Abends noch einen Spaziergang in der Umgebung machen können.
 
Mestre
 
Venedig ist definitiv nichts für Leute mit Kind und Kinderwagen! Damals war unser kleiner Sohn noch 2,5 Jahre und wir haben den Buggy hin und wieder benutzt. Aber in Venedig wollte er nach einer Zeit nicht mehr laufen (was ja ok war). Aber mein armer Mann musste ständig den Buggy samt Kind über gefühlte 1000 Brücken hoch und runter tragen. Manchmal waren es nur ein paar Stufen, manchmal ziemlich hohe Brücken. Ich glaube er fand es auch nicht so lustig  und drängte nach dem 3 Tag zur Abreise :)

Nächstes mal wenn wir nach Venedig reisen, dann ohne Kind und Kegel. Weil eine romantische Gondelfahrt haben wir uns nicht gegönnt, wegen Kind und Gefahr und ach ihr wisst schon....

Alles Gute...





Eine kleine Anektode habe ich noch, was ich nie vergessen werde. Also am zweiten Tag in Venedig hat es gegossen wie aus Kübel und wir waren gerade an der Spitze der Insel und es gab absolut keinen  Platz wo wir uns mit dem Kind hinstellen konnten. Da haben wir das Museeum *Punta della Dogana* gesehen und haben uns dort im Vorraum verkrümmelt. Allerdings haben das viele andere  nachgemacht und der Regen wollte auch nach ca. 1 Stunde nicht aufhören.

Das war der Direktorin des Museeums zu viel, sie kam und redete und gestikulierte mit den Händen in einem rasanten Tempo und wir haben natürlich nichts verstanden. Nur das Wort *bambini* und eine Geste die bedeutete  *alle raus, nur die mit dem bambini dürfen bleiben*


Das war natürlich super süß! Ach war ich gerührt. Wäre der kleine Sohn nicht langsam hungrig und müde und nörgelig, wären wir bestimmt rein gegangen und hätte uns die Ausstellung angeschaut. Schon allein aus Dankbarkeit...






















Montag, 16. Januar 2017

Aufräumen


Die Feier ist vorbei. Die Gäste sind weg. Die Familie ist sehr zu frieden. Und ich bin fix und foxi und brauche erstmal eine Woche um wieder zu mir zu kommen. Nachdem ich am Sonntag die Couch nicht verlassen  habe, habe ich heute angefangen, alles nicht gebrauchte wieder auf ihre Plätze einzuräumen. Ich habe mit dem Geburtstagszug und Sternenleuchter etc. angefangen. Die Tische sind wieder auf ihre Plätze gerückt worden und die ganzen Stühle sind wieder da, wo sie hingehören.








Heute wurde nochmal in der Kita mit einem selbstgebackenen Kuchen gefeiert und ab morgen nimmt unser Alltag wieder seinen ganz normalen Lauf.




Schön war's mit der ganzen Familie zusammen zu kommen und den Geburtstag des jüngsten Familienmitgliedes zu feiern. Unsere Kinder sind mittlerweile zwischen 5 - 25 Jahre alt. Die Jungs sind in der Überzahl, 10 Jungs/Männer  und 5 Mädchen/Fräulein. Zu meiner Familie gehört auch meine beste Freundin, mit der wir seit über 10 Jahren durch dick und dünn gehen. Sie und ihre süße Familie gehören zu all' unseren Feiern dazu.

Mittlerweile ist meine Kernfamilie aber auch um eine Person erweitert worden. Seit über 2 Jahren gehört die Freundin von meinem älteren Sohn auch zu uns. Sie ist jetzt bei allen Feierlichkeiten die ich veranstalte mit dabei.






Ich freue mich auf die nächste Geburtstagsfeier, bin aber froh, dass es erst in 6 Monaten ist....

Alles Gute