Freitag, 21. April 2017

Lissabon Tag 1

Karfreitag früh Morgens ging unsere Reise los. Der Flug hat 3 Std. 25 Min. gedauert und als wir über Lissabon flogen, haben wir einen Vorgeschmack auf die hügelige Stadt bekommen.





Kurz nach 10 Uhr waren wir schon in unserem Hotel und mussten erst mal bis 12 Uhr warten, weil es noch zu früh zum Check In war. Also haben wir unsere Koffer dort deponiert uns uns in der nahen Umgebung umgeschaut. Zu unserem Erstaunen waren in einem Einkaufszentrum sehr viele Geschäfte geöffnet. Wenn ich bedenke, dass in Hamburg am Karfreitag alles Leben still steht, hat uns Portugal angenehm überrascht. Wir haben in aller Ruhe einen Kaffee getrunken und uns dann wieder zum Hotel begeben.

Unser erster Tag in Lissabon war schon deshalb so angenehm, weil der Sommer schon in der Stadt war. Es war sonnig, warm bei 24°C !!!. Schnell wurden die warmen Sachen ausgezogen und rein in die sommerlichen Kleider. Zuerst wollten wir uns einen Überblick verschaffen, deshalb wollten wir mir der (bei den Touristen) sehr beliebten Straßenbahn Nr. 28 einmal quer durch die ganze Stadt fahren. Als wir an der Haltestelle Maritim Moniz ankamen, war die Ernüchterung groß, weil die Schlange für die Tram 28  sehr lang war! Trotzdem haben wir gewartet und nach ca. 45 Minuten kamen wir auch dran. 



Die Fahrt mit der Straßenbahn war wirklich ein highlight unserer Reise! Sie fährt mitten durch die Altstadt und man bekommt schon mal einen ersten Eindruck, wie die Portugiesen so sind, nämlich sie sind sehr geduldig und relaxt! Also in Lissabon möchte ich selber weder Auto; noch Straßenbahn fahren, weil die Straßen sind sehr eng und hügelig. Es geht bergauf und bergab, hinzukommen die vielen Menschen und Autos, sodas man wirklich viel Geduld und Geschick mitbringen muss.


  
Wir fuhren bis zur Endstation und auf dem Rückweg sind wir unterwegs  ausgestiegen und haben uns zu Fuß die Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Ich hatte mir wieder eine Liste gemacht, über die Sehenswürdigkeiten, die ich unbedingt sehen wollte, die da wären :

1. Mit der Tram 28 fahren
2. Cristo Rei und die Brücke überqueren
3. Maat Museeum
4. Aufzug Santa Justa
5. Torre de Belem

Wir standen plötzlich vor dem Aufzug (Elevador de Santa Justa) und waren gar nicht überrascht, dass wieder eine riesen Schlange davor sich versammelt hatte. Schließlich klappern alle Touristen die gleichen Sehenswürdigkeiten ab. Auch hier haben wir uns angestellt und fast eine Stunde gewartet, bis wir dran kamen. 



Nätürlich hat sich das Warten auch hier gelohnt. Die Aussicht vom oberen Plattform über die Stadt ist grandios. 

 





In Lissabon gibt es eine Unter- und eine Oberstadt. Aufzüge bringen die Anwohner und auch die Touristen bequem nach oben und wieder nach unten.

Beim *Elevador de Santa Justa*, die ein Schüler von Gustav Eiffel 1902 erbaut hat, werden die Stadtteile Baixa mit dem höher gelegenem Stadtteil Chiado verbunden.



Wir waren total überwältigt von so viel Eindrücken und mussten uns erstmal stärken :)

In Lissabon gibt es in fast jeder Straßenecke einen Restaurant oder einen Cafe. Ich hatte mir vorgenommen, unbedingt den berühmten Stockfisch (Bacalhau) zu probieren, weil der gehört zu den Nationalgerichten der Portugiesen und es soll sogar 365 verschiedene Rezepte geben, für jeden Tag des Jahres einen anderen. Ich habe auch die eingelegten Sardinen probiert, die waren auch sehr lecker.



Nachdem Essen haben wir uns noch auf dem Palastplatz  (Praca do comerico/Terreiro do paco) aufgehalten, die Fähren auf dem Tejo beobachtet und dann sind wir Richtung Hotel aufgebrochen.

Das untere Foto zeigt die Flaniermeile Rua Augusta


Unser zweiter Tag in Lissabon war genauso voll mit Besichtigungen und Sehenswürdigkeiten, und  ich wundere mich im nachhinein, wie wir alles geschafft haben. Aber davon erzähle ich euch in der nächsten Post. Bis bald und ein schönes Wochenende.





Kommentare:

  1. Dieser typische Blick über die Dächer Lissabons ist wunderschön anzusehen. Beneidenswert Eure schöne Reise. Durch die Nationalgerichte hätte auch mich mich gewiß probiert... nur das Schlangestehen...da bin ich mir nicht ganz so sicher ;-). Danke für die schönen Eindrücke!

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    1. Das lange Anstehen hat mich auch sehr genervt aber so ist es wenn man über Ostern verreist. In Barcelona und in Rom war es auch nicht anders. Leider können wir nur über die Osterfeiertage verreisen, da sind unsere Männer zu Hause und können auf die Kinder aufpassen. Aber selbst hier in Hamburg mag man an den WE nicht in die Stadt fahren, weil alles überfüllt ist. Nichts für ungut :)
      Selamlar

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  2. Solange man keine Kinder dabei hat, geht es ja noch... :-)
    Danke fürs Mitnehmen, ich freu mich auf mehr.
    Und was ich schon die ganze Zeit sagen wollte: Der rosa-rote-Bete-Salat schmeckt wunderbar und gehört ab jetzt zu meinen Sommer-Salat-Standards! Ich habe gleich mutig die ganze Packung Rote Bete verarbeitet, meinem Mann war es aber zu knoblauchig (er ist etwas empfindlich), deshalb "musste" (durfte!) ich die ganze Portion alleine aufessen (einen Teil hatte ich allerdings schon während des Kochens nebenher gefuttert...). Da es ohne Knofel langweilig ist, mach ich mir jetzt immer ein Einzelportiönchen aus ein oder zwei Knollen.
    Köstlich! Und geht so schnell! Danke!
    Brigitte

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    1. Oh das lese ich immer sehr gerne, wenn ein Rezept von mir gut ankommt :))) Das portionieren bei den schon vorgekochten geht wirklich sehr gut. Ich liebe solche einfachen Salate oder auch Gerichte. Danke für deinen Feedback, freue mich jetzt sehr. Liebe Grüße

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